400 Tage nach Paris und mitten im Entstehungsprozess zur österreichischen Energie- und Klimastrategie: Was bedeuten die Klimaziele für den Gebäudesektor?

von Franziska Trebut

Das Pariser Klimaschutzabkommen vom 12.12.2015 und der Beschluss des Nationalrats vom 8.7.2016 zur Ratifizierung des „Weltklimavertrags“ geben die Klimaziele für Österreich klar und unmissverständlich vor: Minus 80% CO2 bezogen auf 1990. Für den Gebäudesektor bedeutet das eine weitgehende Dekarbonisierung, da andere Sektoren wie etwa die Landwirtschaft oder die Industrie deutlich geringere CO2-Reduktionspotenziale haben. Ein Systemumbau steht bevor. Weiterlesen

Wohnbau-Förderung – Sozial-politische Lenkungs-Effekte ernst nehmen

von Franziska Trebut

Die Wohnbauförderung in Österreich ist ein starkes Instrument und hat in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten in veränderten Gewichtungen bewusst sozial- und wirtschaftspolitische sowie klima- und in geringem Maß auch raumordnungspolitische Ziele verfolgt. Mit differenzierten Anforderungsniveaus und Fördersätzen ist sie den unterschiedlichen Zieldimensionen gerecht geworden, hat zur Wohnungsgrundversorgung beigetragen, war Konjunkturmotor und leistete gleichzeitig einen Beitrag zur Implementierung von klimafreundlichen Technologien am Markt. Weiterlesen

Verabschiedet sich 2016 die Wohnbauförderung als Motor für Klimaschutz?

von Monika Auer und Inge Schrattenecker

Österreich ist ganz vorne mit dabei – wenn es darum geht, das Klimaabkommen von Paris zu ratifizieren. Der Umweltausschuss des Parlaments hat seinen Sanktus für die Ratifizierung im Juli gegeben. Pünktlich zur Ratifizierung des Pariser Klimaabkommens kündigen die Bundesländer an, sich bei der Wohnbauförderung (WBF) zum Thema Energieeffizienz künftig an den Bauordnungen zu orientieren und keine weitergehenden Anforderungen mehr zu stellen. Weiterlesen

Smart Cities – ein Rezept zur Dekarbonisierung?

von Claudia Dankl

Ende April 2016 haben mehr als 150 Regierungschefs in New York die Beschlüsse der COP21 in Paris mit ihrer Unterschrift besiegelt: Der globale Temperaturanstieg soll 2°, möglichst 1,5° Celsius, nicht übersteigen. Zur Klimakonferenz in Paris Ende 2015 ist Hans-Joachim Schellnhubers Buch „Selbstverbrennung“ erschienen, das die Folgen einer ungebremsten Erderwärmung aufzeigt. Der deutsche Klimaforscher und Politikberater rät, um jedes Zehntelgrad zu kämpfen. Weiterlesen