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Emily war sechs Wochen in der ÖGUT als Praktikantin, es war ihr erster Job nach ihrer Matura und wir sind ziemlich froh, dass sie sich für die ÖGUT entschieden hat. Als Abschiedsgeschenk hat sie einen Beitrag für den ÖGUT-Blog hinterlassen, den wir euch nicht vorenthalten wollen.

In den letzten sechs Wochen habe ich bei der ÖGUT viele Erfahrungen sammeln können und eine Menge Neues gelernt. Wenn ich jetzt am Ende meines Praktikums zurückblicke, kann ich sagen, dass sich besonders mein Wissensstand über Umweltthemen und nachhaltige Innovationen erhöht hat und ich viele Bereiche meines Lebens mit einem neuen Blick betrachte. Zum Beispiel habe ich mich zuvor noch nie in dieser Weise mit nachhaltigen Finanzen oder neuen Energie- und Baulösungen befasst, mich gefragt wie Bürger:innen besser in politische Entscheidungen miteinbezogen werden können oder was Gendergerechtigkeit und Diversität mit all diesen Entwicklungen zu tun hat. Zwar haben mich diese Themen schon zuvor interessiert, jedoch war es das erste Mal, diese aus der Perspektive einer Firma zu sehen, die sich aktiv dafür engagiert.

Wie konnte ich das alles erlernen? Das lag an den unterschiedlichen Aufgaben, die ich gerne beschreiben mag:

Durchstöbern von Präsentationen

Da ich mit den Projekten der ÖGUT noch nicht sehr vertraut war, war meine erste Aufgabe ein perfekter Einstieg, um die ÖGUT besser kennen zu lernen.  Ich sollte nämlich PowerPoint-Präsentationen der letzten zwei Jahre durchsuchen und nach besonderen Highlights Ausschau halten. Diese Elemente werden zukünftig in neue ÖGUT-Präsentationen einfließen. Diese „Detektivinnenarbeit“ hat mir auch Spaß gemacht und ich konnte nebenbei viel Neues über Umweltthemen lernen.

Übersetzung der ÖGUT-Webseite

Eine weitere Tätigkeit war es, ausgewählte Projektbeschreibungen der ÖGUT-Webseite für die englische Version zu übersetzen. Nach der Verwendung des Übersetzungstools DeepL habe ich den Text nochmal kontrolliert und angepasst. Da ich mich sehr gerne mit der englischen Sprache beschäftige, hat mich diese Aufgabe begeistert und mir ermöglicht, viele neue Fachbegriffe aus dem englischen Umwelt-Vokabular kennenzulernen. Nach einer kurzen Einschulung in das Backend der Webseite, durfte ich meine Übersetzungen selbst auf der ÖGUT-Webseite veröffentlichen. Ich hatte dadurch die Möglichkeit, den Umgang mit dem Programm webEdition zu erlernen, was ich sehr interessant fand. Außerdem finde ich es schön, auch im Nachhinein noch ein greifbares Produkt meiner Arbeit auf der englischen ÖGUT- Seite veröffentlicht zu sehen.

Instagram- und Podcast-Recherche

Bei der nächsten Aufgabe habe ich besonders viel entdeckt, das ich für mein Privatleben mitnehmen kann: Für die ÖGUT-Social Media Strategie sollte ich mich nämlich in der deutschsprachigen Instagram- und Podcast-Welt umschauen. Ich durfte recherchieren und sammeln, welche Accounts und Podcasts es zu ÖGUT-Themen bereits gibt und auf welche Weise diese Content kreieren. Ich habe mich zwar immer schon gerne mit Themen wie Umwelt, Nachhaltigkeit, Gender, Diversität und innovativen Ideen beschäftigt, habe mir aber nie so viel Zeit genommen, aktiv auf Social Media danach zu suchen. Es hat mich fasziniert, so vielen neuen Perspektiven und Ideen aus der deutschsprachigen Nachhaltigkeits-Landschaft zu begegnen.

Mobilitätsrecherche und Umfrage unter den Mitarbeiter:innen

Gegen Ende meines Praktikums habe ich das Internet nach Mobilitätsangeboten durchsucht, die Mitarbeiter:innen von ihren Unternehmen geboten bekommen. Da die ÖGUT sich womöglich von diesen Konzepten inspirieren lassen möchte, habe ich sowohl recherchiert als auch bei den Mitarbeiter:innen herumgefragt, welche Mobilitätsangebote für sie attraktiv wären. Diese Aufgabe hat mir nicht nur ermöglicht mehr über Corporate Benefits zu lernen, sondern auch viele ÖGUT-Mitarbeiter:innen kennenzulernen, mit denen ich andernfalls womöglich wenig Kontakt gehabt hätte.

Das Rundherum

Nicht nur die Arbeit selbst hat mir hier in der ÖGUT Freude bereitet, sondern auch die kleinen Dinge, wie die schöne Aussicht auf Wien aus dem Bürofenster oder wie flexibel ich mir meine Arbeitszeit einteilen konnte. Abschließend möchte ich noch betonen, wie angenehm es war an einem Arbeitsplatz zu arbeiten, wo eine gute Arbeitsatmosphäre und ein freundschaftlicher Umgang zwischen den Mitarbeiter:innen herrscht. Ich möchte mich herzlich beim ÖGUT-Team für diese spannende neue Erfahrung bedanken!