
Beim Jahresempfang 2025 gab es nicht nur die Verleihung der Umweltpreise 2025 und eine große Torte, sondern auch Glückwünsche per Video, per Email und LinkedIn. Wir haben uns mit einem humoristischen Blick auf unsere Vergangenheit gefragt: „Waren wir eigentlich damals ein StartUp?“ und mit Wegbegleiter:innen Geschichten ausgetauscht, bevor wir den Blick wieder Richtung Zukunft ausrichten. Danke an alle, die dabei waren! Hier ein paar Eindrücke.
Wie es begann
Am 23. August 1985 war es also offiziell: Die ÖGUT wurde als überparteiliche Plattform (als Verein) gegründet – und zwar als Reaktion auf den Konflikt in der Hainburger Au.

In der Hainburger Au an der Donau wurde in den 1980er Jahren ein Flusskraftwerk geplant. Als im Dezember 1984 von den Gegner:innen des Kraftwerks die Au besetzt wurde, eskalierte der Konflikt gewaltsam und das Projekt „Kraftwerk Hainburg“ war Geschichte. Danach gab es Gesprächsbedarf: Es wurde klar, dass man neue Wege der Konfliktbewältigung im Umweltbereich braucht. Die ÖGUT wurde gegründet, um Akteur:innen eine überparteiliche Plattform und dringend notwendige Räume für Dialog, Austausch und gemeinsame Lösungsfindung zu bieten.
Von der Idee zum Impact – Die größten und sichtbarsten Innovationen der ÖGUT
Etwas ausführlicher haben wir unsere Geschichte hier zusammengefasst – inklusive unseren bisher größten und sichtbarsten Innovationen und dem wichtigen Blick in die Zukunft: 40 Jahre Dialog- und Innovationsraum für eine nachhaltige Gesellschaft
Kurz zusammengefasst: Wir haben Know-how und Grundlagenwissen erzeugt, Innovationen auf den Weg gebracht, große Programme und Projekte für Ministerien geleitet, neues Wissen über mehrere Jahre entwickelt und in die Umsetzung gebracht sowie zukunftsweisende Netzwerke aufgebaut. Und das nicht alleine – Erfolge erreicht man immer nur gemeinsam! Wir feiern 40 Jahre ÖGUT auch dank des starken Teams und Netzwerks an Partner:innenn, Auftraggeber:innen, Mitgliedern und Begleiter:innen. Danke!
Das Geburtstagsfest
Den heurigen Jahresempfang widmeten wir nicht nur der Verleihung der Umweltpreise 2025 (hier finden Sie alle Informationen zu den Preisträger:innen und Nominierten) und der Nachhaltigkeitszertifikate an betriebliche Vorsorgekassen, sondern auch unserem Geburtstagsfest und einem Blick in unsere Zukunft.
Glückwünsche per Video von Bundespräsident Alexander van der Bellen und Bundesminister Norbert Totschnig
Gleich zwei Glückwunsche erreichten uns per Video, sodass wir sie als Eröffnung zeigen konnten (und hier teilen dürfen!).
Auch Spaß muss sein!
40 Jahre ÖGUT – das haben wir zum Anlass genommen, einen Kurzfilm zu produzieren und darin einen selbstironischen Blick in das Gründungsjahr 1985 zu werfen, als die „Mission ÖGUT“ an den Start ging. Beim diesjährigen Jahresempfang haben wir uns die Frage gestellt: waren wir damals eigentlich ein Start-Up, mit allem, was dazugehört??? Oder was waren wir?
Was waren wir? Monika Auer: „Aus den Gründungsdokumenten geht zweierlei hervor: 1. die ÖGUT sollte eine „Gesprächs- und Aktionsplattform für Umwelt, Wirtschaft und Verwaltung“ werden. Und 2. Ganz zu Beginn war noch von der „Österreichischen Gesellschaft für Technik und Umwelt“, abgekürzt ÖGTU die Rede. Da war noch ein Marketinggenie zur Stelle, um das abzuwenden. Unbekannterweise an dieser Stelle herzlichen Dank dafür!“
Storytelling mit Wegbegleiter:innen
Wir können es nicht oft genug betonen: Erfolge erreicht man immer nur gemeinsam! 40 Jahre ÖGUT bedeutet auch: 40 Jahre in starken Teams und Netzwerken mit Partner:innen, Auftraggeber:innen, Mitgliedern und Wegbegleiter:innen. Fünf Wegbegleiter:innen hat Monika Auer zu sich auf die Bühne geholt, um über gemeinsame Geschichte(n) zu reden:

- Jasmine Bachmann Energie- und Umweltagentur Niederösterreich (eNu), Naturparke NÖ. Sie war von 2011 bis 2014 Mitarbeiterin der ÖGUT im Bereich Partizipation,
- Cornelia Dankl, BONUS Vorsorgekasse, Stabstelle CSR, Kommunikation und Betriebliches Gesundheitsmanagement, Obfrau des CSR Circle, ist seit Anfang an bei der Nachhaltigkeitszertifizierung der Vorsorgekassen durch die ÖGUT dabei und Mitglied der ÖGUT-AG Benchmarking für Finanzdienstleister,
- Herbert Greisberger, GF Energie- und Umweltagentur Niederösterreich (eNu). Er war von 2000 bis 2011 Generalsekretär der ÖGUT.
- Alfred Mayr, Bgm. von St. Stefan-Afiesl (Mühlviertel, OÖ), Obmann der Zukunftsorte, Umweltpreisträger 2019 in der Kategorie Partizipation für das Begegnungszentrum Stefansplatzerl, gemeinsam haben wir 2024 eine Klimakonferenz in der Gemeinde durchgeführt.
- Martina Schuster, langjährige Mitarbeiterin des Umweltministeriums (Abt.leiterin Umweltökonomie und Energie), hat starke Akzente gesetzt, wie etwa das Programm klimaaktiv oder die Initiative Wachstum im Wandel uvm.
Das Notizbuch: 40 Jahre ÖGUT und die Welt – unser Geschenk an Sie
Als Geburtstagsgeschenk von uns an unsere Gäste gab es ein ÖGUT-Notizbuch mit fast ganz leeren Seiten. Fast… denn am unteren Rand der Seiten sind zwei Zeitleisten zu sehen: eine, die wichtige historische Ereignisse der letzten 40 Jahre in Erinnerung ruft und eine, die die Geschichte der ÖGUT zeigt. Jedenfalls bleibt noch genügend Platz, um die Seiten zu füllen und vielleicht den einen oder anderen persönlichen Meilenstein zu ergänzen.

Wer noch kein Notizbuch bekommen hat und gerne eines will: Schreiben Sie an julia.petschinka@oegut.at – wir verlosen 5×1 Buch (first come first served)!
Wie es weitergeht – mit geschärfter Vision in die Zukunft
Monika Auer präsentierte beim Jahresempfang auch einen Ausblick darauf, wie es weitergeht: “Die Herausforderungen werden nicht kleiner. 2025 stand deshalb vor allem auch im Zeichen des Blicks in die Zukunft: einer Standortbestimmung der ÖGUT in einem volatilen, von Disruption und Krisen geprägten Umfeld. Bundespräsident Alexander van der Bellen und Bundesminister Norbert Totschnig haben es in ihren Grußbotschaften betont – das Wesentliche ist, im Dialog zu bleiben. Und das haben wir vor. Was Willi Sieber auch bei der GV 1985 gesagt hat: „Dialog heißt nicht Verwischen von Standpunkten“, sondern etwas gemeinsam entwickeln. Und das braucht es heute mehr denn, wir sind dafür bestens gerüstet!”
Glückwünsche per Email und auf Social Media
Herzlichen Dank an alle, die mit uns Ihre ÖGUT-Geschichten geteilt und uns Glückwünsche geschickt haben. Einig davon dürfen wir Ihnen hier auch zeigen:





Der Jahresempfang war selbst auch nachhaltig
Die Veranstaltung wurde nach den Kriterien des ÖKOEventPlus durchgeführt. Für das im Zuge des Events entstandene CO2-Äquivalent von 2.720 kg geht ein finanzieller Beitrag an ein Klimaschutzprojekt mit Zusatzengagement. Danke an Climate Partner, der diesen Beitrag und die Berechnung des CO2-Äquivaents als Sponsoring für das Event übernommen hat.
Die Einnahmen aus den freiwilligen Spenden haben wir zur Gänze der Obdachlosenhilfe der Caritas gespendet.