Drei gute Gründe für freiwillige Initiativen als Nachhaltigkeitstreiber

von Katharina Muner-Sammer

Als „informelle Instrumente“ der Umweltpolitik gelten Initiativen, bei denen AkteurInnen (Unternehmen, Organisationen, …) freiwillig einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Dazu gehören beispielsweise Labels, Selbstverpflichtungen, Kooperationsvereinbarungen und Informationskampagnen. Mich haben diese Instrumente immer besonders angesprochen, weil dahinter „freie“ Entscheidungen von Menschen für Nachhaltigkeit stehen und weil sie ein wichtiger Treiber für eine Nachhaltige Entwicklung sind. Weiterlesen

Bürgerhaushalt – Motor für die Stärkung der Demokratie?

von Martina Handler

Das Vertrauen in die Politik und ihre Lösungskompetenz sinkt seit Jahren. Das erschüttert auch das Vertrauen in die Demokratie in bedenklicher Weise. So gaben 78 % der Befragten bei der jährlich durchgeführten OGM-Umfrage[1] zu Demokratie an, wenig bis gar kein Vertrauen in die Politik zu haben. Im Vorjahr waren es noch 70 %. Auch die österreichische Wertestudie (Friesl et al. 2011) zeigt diesbezüglich alarmierende Zahlen: Nur noch 14 % der Österreicherinnen und Österreicher haben Vertrauen in politische Parteien. Nur jede/r Zweite ist mit der Art, wie die Demokratie in Österreich funktioniert, zufrieden. Ein Fünftel hätte nichts dagegen, sie abzuschaffen (!). Weiterlesen

Gelebte Nachhaltigkeit in der REWE International AG

von Tanja Dietrich-Hübner (Leitung Stabstelle Nachhaltigkeit)

Nachhaltigkeit ist bei REWE International AG gelebte Realität und fixer Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Seit 2008 setzt REWE International AG verschiedene Maßnahmen für ein nachhaltigeres Leben um, die auf  vier definierten Säulen fußen – Grüne Produkte, Energie, Klima und Umwelt, MitarbeiterInnen und gesellschaftliches Engagement. Weiterlesen

Lebensqualität – eine Frage des Geschlechts?

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von Lisa Purker und Beatrix Hausner

Für Lebensqualität gibt es viele unterschiedliche Definitionen. Gemeinsam ist den meisten, dass sie Lebensqualität als Mischung aus objektiven Lebensbedingungen und subjektiv gefühltem Wohlbefinden sehen. Zu den objektiven Lebensbedingungen zählen zum Beispiel das verfügbare Einkommen und der Zugang zu Bildung. Das subjektive Wohlbefinden wird unter anderem beeinflusst durch Faktoren wie den sozialen Status oder die Teilhabemöglichkeiten in der Gesellschaft. Lebensqualität ist also ein multidimensionales Konstrukt. Eine geschlechtsspezifische Betrachtung dieser Dimensionen zeigt deutliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Weiterlesen

Suffizienz am Beispiel Ernährung

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von Nicole Kajtna

Valentin Thurn: „10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?“ Die Film-DVD ist jetzt im Handel erhältlich. © Thurnfilm

Valentin Thurn: „10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?“ Die Film-DVD ist jetzt im Handel erhältlich. © Thurnfilm

Bereits heute hungern weltweit 800 Millionen Menschen. Und die Bevölkerung wächst nach wie vor – Prognosen z.B. der UNO sprechen von 9,6 Milliarden im Jahr 2050 (das wäre ein Zuwachs von ca. 2,3 Milliarden). Wie kann es gelingen, in Zukunft so viele Menschen zu ernähren? Weiterlesen

Warum ich doch noch zur Häuslbauerin wurde, oder: Baugruppen-Mainstreaming

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von Lisa Purker

Ich bin im Waldviertel aufgewachsen – dort, wo das freistehende Einfamilienhaus Standard und alles andere nur 2. Wahl ist. Mein Vater ist Zimmermann und hat in der Verwandtschaft beim Bau unzähliger Häuser mitgeholfen. Ich habe erlebt, wie viel Mühe so ein Hausbau bedeutet und wie oft solche Häuser dann als „Scheidungswaisen“ oder als in die Jahre gekommene, zu große, nur zu einem Teil genutzte Wohnburgen rumstehen. Und ich habe mir geschworen: ich baue kein Haus. Weiterlesen